Kosmetik trifft Tierschutz: Die ersten veganen Kosmetikmarken starteten Anfang der 1990er Jahre – im Vordergrund stand vor allem das Wohl der Tiere. Heutzutage findet man in Drogerien und Kosmetik-Online-Shops diverse vegane Angebote für Cremes, Masken, Lippenstifte, Make-up, Nagellackfarben, Shampoos, Düfte und vieles mehr. Ob pflegend oder dekorativ: vegane Kosmetik-Produkte sind angesagt wie nie zuvor. Doch: Nicht immer ist sofort ersichtlich, welche Produkte in der Produktvielfalt vegan sind. Daher eine kleine Orientierungshilfe:
1. Achte auf Vegan-Siegel
Ob V-Label, das „cruelty-free & vegan“-Logo von Peta oder das Label der The Vegan Society: Trägt ein Produkt eines der genannten Siegel, heißt es, dass die kosmetischen Produkte vegan sind. Auch oft zu sehen, ist ein Logo mit dem Wort „vegan“, was anzeigen soll, dass das Produkt keine tierischen Inhaltsstoffe enthält. Doch: Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, kann zudem auf „cruelty-free“-Labels achten, die auf Tierversuchsfreiheit setzen.
2. Prüfe die Inhaltsstoffe
Vielleicht hast du schon mal den Tipp gehört, auf die INCI-Liste zu blicken, um zu sehen, ob ein Kosmetikprodukt vegan ist. INCI ist die „Zutatenliste“ von Cremes, Shampoos und Make-ups. Wichtig: Die Liste ist standardisiert, sprich die Bezeichnung ist weltweit gleich. Anhand dieser Liste lässt sich auch erkennen, ob ein Produkt vegan ist. Nicht-vegan sind z.B. tierisches Kollagen, Bienenwachs oder auch Seidenproteine. Apps wie CodeCheck, Yuka oder auch INCI Beauty können dabei Orientierung schaffen.
3. Checke die Verpackung
Achtung Verwechslungsgefahr: Auch wenn die Verpackung sehr natürlich bzw. pflanzlich aussieht, können trotzdem tierische Inhaltsstoffe im Produkt enthalten sein. Auch gilt: Naturkosmetik ist nicht immer vegan. Um sicher zu gehen, kommt es auf die Inhaltsstoffe drauf an. Bei Fragen am besten direkt an den Hersteller wenden.































