Das sind die veganen Food-Trends 2026

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Das sind die veganen Food-Trends 2026
Foto: Ella Olsson via Pexels, Symolfoto.

Pflanzliche Milchalternativen aus Kartoffeln, Drinks und plant-based Seafood: Das ist jetzt angesagt …

1. Her mit den Ballaststoffen!

In aller Munde – und voll im Trend: Kartoffeln, Haferflocken, Linsen, Kichererbsen, Karotten, Spinat, Leinsamen oder auch Obst, wie etwa Äpfel oder Beeren, denn: Ballaststoffe sind vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Immer mehr Menschen achten darauf, Ballaststoffe in ihre Ernährung zu integrieren, da sie eine wichtige Rolle bei der Verdauung spielen und auch lange satt machen.

2. „Pflanzlich stark”– High Protein

Proteine sind für den menschlichen Körper essentiell. Pflanzliche Proteine stecken etwa in Tofu, Tempeh, Lupinen, Kichererbsen oder auch Linsen. Mittlerweile findet man z.B. auch proteinreiches Brot oder süße Riegel mit viel pflanzlichem Protein. Wichtig ist dabei zu beachten: Jeder Körper ist individuell. Bei Fragen wende dich stets an einen Arzt/eine Ärztin.

3. Regional und global

Huch, schließt sich das nicht gegenseitig aus? Mitnichten! Wir haben hier zwei spannende Trends, die sich kulinarisch gut miteinander verbinden lassen, aber auch unabhängig voneinander gut funktionieren. Der Trend zu regionalem Essen zeigt, dass Produkte aus der Region bevorzugt werden, wie etwa heimischer Hafer für Porridge und Brote, aber auch für pflanzliche Milchalternativen. Wusstest du, dass man auch heimische Kartoffeln nutzen kann, um daraus einen pflanzlichen Drink herzustellen? Man greift auch z.B. eher zu Leinsamen als zu Chiasamen. Das heißt nicht, dass Chiasamen nicht auch mal im Pudding landen. Und hier liegt die Gemeinsamkeit. Es gilt, die Qualität und den Wert von Essen zu schätzen. Bei der globalen Küche stehen internationale Geschmäcker im Vordergrund, um Länderküchen kennenzulernen und zu sehen, welche Gemüsegerichte weltweit für Gaumenfreuden sorgen.

4. „Wie bei Oma” – Nostalgie-Food

Pfannkuchen, Hühnerfrikassee, Königsberger Klopse: Hach, klassische Gerichte aus der Kindheit wecken bei vielen schöne Erinnerungen. Logisch, dass die Gerichte aus der traditionellen Küche auch in veganen Kochbüchern zu finden sind – nachgekocht mit rein pflanzlichen Zutaten. Denn: Nostalgie-Food ist einer der Food-Trends, der bereits in den letzten Jahren zu sehen war. Dieser Trend hält weiterhin an.

5. Veganes Sea Food – ahoi!

Wie wäre es mit einem köstlich-veganen „Lachs-Brötchen” zum Frühstück? Und zum Mittag fein-würziges Uramaki mit veganem „Kaviar”? Und abends ein frischer Salat mit veganem Thunfisch? Oder rein pflanzliche „Calamares”? Nicht nur bei den pflanzlichen Fleischalternativen hat sich einiges getan. Auch bei den veganen Fischalternativen hat sich viel verändert. Denn: Sie überzeugen viele geschmacklich und bieten eine genussvolle Alternative, um einen Beitrag gegen die Überfischung der Meere zu leisten.

6. Der Low-Sugar- und No-Sugar-Boom

Wie auch der High-Protein-Trend, finden sich seit vielen Jahrzehnten u.a. unter den Sportlern und anderen Gesundheitsbewussten, Personen, die auf eine zuckerreduzierte Kost achten und auch Wert auf den Ursprung des Zuckers legen. Viele setzen auf Süße aus unterschiedlichen Obstsorten, Datteln, Kokosblüten oder Agavendicksaft sowie Alternativen mit Süßstoffen. Es geht dabei nicht darum, sich einzuschränken, sondern vielmehr bewusst die breite Vielfalt zu genießen.

7. Fermentation

Viel mehr als nur Sauerkraut: Nicht nur fermentierte Produkte liegen im Trend, sondern vor allem möchten immer mehr Menschen lernen, selbst Gemüse zu fermentieren. Dies passt auch wunderbar zum ersten Trend, denn fermentierte Produkte können gut für die Darmflora und das allgemeine Wohlbefinden sein. Bekannte Beispiele sind wohl Kimchi, Kombucha, Tempeh oder Miso. Doch es lässt sich noch viel mehr fermentieren: So etwa auch fermentierte Würzpasten für noch mehr kulinarische Abwechslung auf dem Teller absolut angesagt.

8. Für Texturenfans

Von wegen immer nur Salat! Das Spannende an der pflanzlichen Kost ist, dass so viel ausprobiert, gekocht und verfeinert wird, dass es nicht mehr nur um Geschmack geht. Ob mit Extra-Crunch oder besonders cremig: Das Spiel mit Texturen liegt voll im Trend. Wie bereitet man Tofu besonders knusprig zu? Wie werden selbstgemachte Desserts besonders cremig? Auf diese Weise lässt sich Gemüse geschmacklich ganz neu entdecken.

9. Zero-Waste-Küche

Die Brokkoli-Röschen sind geschnitten, aber was lässt sich eigentlich aus dem Strunk Feines zaubern? Und was lässt sich Gutes aus den restlichen Möhren im Kühlschrank kochen? Und wozu kann man altes Kaffeepulver und übriggebliebene Kartoffelschalen verwenden? Die Zero-Waste-Küche ist im Trend, weil sie Lebensmittel wertschätzt und versucht, alles Essbare zu verwenden, um unnötige Abfälle zu vermeiden. Auch heißt es: Umso weniger Verpackungsmüll, desto besser. Das mag mitunter noch recht leicht überschaubar beim Obst- und Gemüseeinkauf sein, wird aber schwieriger, sobald mehr im Einkaufskorb landen soll. Dennoch: Es geht nicht ums strikte Weglassen, sondern auch hier vielmehr um das Treffen von bewussten Kaufentscheidungen. So passt dazu auch gut der Meal-Prep-Trend, bei dem Essen für mehrere Tage vorgekocht wird.

10. Pflanzliches Comfort-Food

Ein Trend, den es schon länger gibt und der vermutlich auch noch lange bleiben wird. Denn: Was gibt es Besseres, als seine persönlichen Wohlfühlgerichte zu kochen und zu genießen? Was für manche Burger, Pommes, vegane „Mac & Cheese” und Schoko-Eis sind, können für andere ein wohl-gewürztes Linsendal, eine vegane Lasagne oder ein leichte Gemüsecreme-Suppe sein. Was sich derzeit etwas ändert, ist, dass die Gerichte gerne auch nährstoffreicher sein oder auch weniger Fett enthalten dürfen. Das heißt aber nicht, dass man nun auf Hamburger, Pizza und Pasta verzichten muss, aber es wird versucht, sie so zu kochen, sodass sie nährstoffreicher sind. Auch beliebt: One-Pot-Gerichte, selbstgemachte Botanical Drinks, oder köstliche Gerichte mit nur 2-3 Zutaten, wie etwa zuletzt die vegane Quarkalternative, die mit veganen Keksen kombiniert wurde, um so ein Dessert zu kreieren, dass schnell geht, cremig und köstlich ist.

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