Müde bin ich, geh‘ zur Ruh …

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Nichts ist so erholsam, wie guter Schlaf! Während der Nacht regenerieren sich unsere Körperzellen, das am Tag Erlebte wird verarbeitet. Am nächsten Morgen fühlen wir uns frisch, erholt und munter – bereit für den Tag.

Tipps und Tricks für einen erholsamen Schlaf:

Gute Idee:

1. Alles im Biorhythmus

Ungefähr gleiche Einschlaf- und Aufwachzeiten fördern einen erholsamen Schlaf. Die ideale Schlafdauer ist dabei von Person zu Person unterschiedlich – 4 bis 10 Stunden gelten als normal, sofern du dich am Morgen ausgeschlafen fühlst.

2. Nicht ins Schwitzen kommen
Das Schlafzimmer sollte weder zu warm noch zu kalt sein: Die optimale Raumtemperatur liegt laut Experten bei ca. 18 °C.

3. Wie man sich bettet …
Eine Matratze mit für Sie passendem Festigkeitsgrad fördert eine komfortable Nachtruhe. Die Bettdecke sollte nicht zu schwer und zu warm sein.

4. Nichts hören, nichts sehen
Je nachdem, wie empfindlich du reagierst, können selbst leisere Geräusche deine Schlafqualität erheblich beeinflussen. Ohrstöpsel leisten Abhilfe. Auch ein zu helles Zimmer kann ihre Nachtruhe beeinträchtigen. Reichen Vorhänge oder Rollos nicht aus, hilft dir vielleicht eine Schlafmaske.

5. Einschlafrituale
Eine gemütliche Tasse Tee, eine Wärmflasche auf dem Bauch, ein Kapitel aus einem guten Buch – eine sich jeden Abend vor dem Zubettgehen wiederholende Tätigkeit stellt den Körper psychisch auf die Nachtruhe ein. Dabei vor allem beim Buch wichtig: nicht im Bett selbst lesen!

6. Entspannt einschlafen

Hilft sowohl präventiv vor dem Hinlegen als auch beim nächtlichen Wachliegen: Atem- bzw. Entspannungsübungen wie Yoga, Autogenes Training, progressive Muskelrelaxation oder auch nur ein entspannter Spaziergang unterstützen den Körper dabei, sich von den Anspannungen des Tages zu lösen und entlastet in den Schlaf zu fallen.


Lieber nicht:


1. Spät essen

Besonders fettige oder kohlenhydratreiche Speisen können schwer im Magen liegen und müssen erst einmal verdaut werden, bevor man sich zum erholsamen Schlafen hinlegt. Spätestens 2 Stunden vor dem Zubettgehen solltest du das letzte Mal etwas essen.

2. Alkohol
Auch wenn Bier, Wein & Co. viele schläfrig werden lassen, so ist dann jedoch die Leber die Nacht über mit dem Alkohol-Abbau beschäftigt, was wiederum einen erholsamen, tiefen Schlaf verhindert.

3. Kippe und Kaffee
Sowohl Koffein als auch Nikotin regen den Organismus an und sollten 3 bis 4 Stunden vor dem Schlafengehen eingestellt werden.

4. Sport
Nach Trainingseinheiten, die u.a. die Körperkerntemperatur erhöhen, solltest du genügend Zeit zum „Runterkommen“ einplanen (2 bis 3 Stunden), ansonsten fällt das Einschlafen schwerer.

5. Ungünstige Angewohnheiten
Im Bett fernzusehen, zu lesen, zu essen oder gar noch am Laptop zu arbeiten sind Todfeinde des guten Schlafes. Schnelles, entspanntes Einschlummern gelingt besser, wenn du das Schlafzimmer wirklich nur zum Ruhen benutzt (Amourösitäten natürlich ausgeklammert).

6. Grübeln
Neigst du zum ständigen Kopfzerbrechen, gehst du oft mit der damit verbundenen Anspannung ins Bett. Versuche, deine Gedanken und Sorgen vor dem Schlafzimmer abzulegen (beispielsweise mithilfe eines Tagebuchs). Gerätst du im Bett dennoch in die Grübelfalle, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Sage bewusst „Stopp!“ zu deinen Gedanken, male dir im Bett eine schöne Landschaft aus oder gehe immer aus dem Schlafraum, wenn die Sorgen wiederkommen.