Besser Bio

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10 Obst- und Gemüsesorten, die Sie lieber in Bio-Qualität kaufen sollten

Bestimmt standen Sie im Supermarkt schon das ein oder andere mal vor dem Obst- und Gemüseregal und haben überlegt, ob sie zu der Salatgurke mit Bio-Siegel oder zu der günstigeren Variante ohne Zertifizierung greifen sollen. Tatsächlich gibt es bestimmte Obst- und Gemüsesorten, die mehr Pestizide absorbieren und aufnehmen als andere, mit dem Gift also sehr belastet sind und deshalb unbedingt in Bio-Qualität eingekauft werden sollten.

Äpfel:

An apple a day keeps the doctor away! Dieser Satz, eine Ode an den Obstklassiker und die Lieblingsfrucht der Deutschen, stimmt nur bedingt, sind Äpfel doch so stark mit Pestiziden belastet wie kaum ein anderes Obst. Es empfiehlt sich also hier dringend auf Bio-Qualität zu achten und es zu vermeiden, Äpfel außersaisonal zu kaufen.

Salatgurken:

Auch Salatgurken stehen auf der Liste der Top-Belasteten leider ganz oben. Fungizide, Insektengifte und andere Chemikalien tummeln sich munter auf der grünen Schale der Gurke, unter der sich eigentlich der vitaminreichste Teil des Gemüses verbirgt. Gurken aus Bio-Anbau können problemlos mit Schale gegessen werden.

Paprika:

Groß, prall und in leuchtenden Ampelfarben strahlen einem Paprika aus dem Gemüseregal entgegen und landen daraufhin oft im Einkaufskorb. Leider ist die Haut der Paprika relativ dünn, weshalb sie dafür prädestiniert ist, Gifte jeglicher Art aufzunehmen. Gerade wenn die Paprika nicht die gewünschte Farbe hat, wird mit der Chemiekeule nachgeholfen. Besonders belastete Exemplare kann man übrigens anhand einer leicht dunklen Schattierung auf der Haut erkennen.

Erdbeeren:

Wir haben es fast geahnt, dass die empfindlichen Erdbeeren, die wie aus dem Bilderbuch aussehen, kaum ohne Pestizide und Schädlingsschutzmittel den beschwerlichen Weg in den Supermarkt geschafft haben, oder? Erdbeeren sollten in jedem Fall in Bio-Qualität gekauft oder – wenn möglich – gleich selbst im Garten angebaut werden.


Pfirsiche und Nektarinen:

Auch bei Pfirsichen und Nektarinen ist die Pestizidbelastung leider überdurchschnittlich hoch. Laut des Greenpeace EinkaufsNetz‘ wurden in 31 von 32 untersuchten Proben von Früchten aus konventioneller Landwirtschaft Rückstände von Pestiziden gefunden. Einige dieser Gifte wurden sogar als krebserregend und nervengiftig eingestuft.

Kartoffeln:

Leider ist auch die Kartoffel nicht verschont von heftigen Chemiecocktails. Um Ungeziefer von der beliebten Knolle fernzuhalten werden giftige Pflanzenschutzmittel eingesetzt, die sich in der Schale festsetzen. Deshalb: Erstens die Kartoffeln schälen und zweitens nur Bio-Kartoffeln kaufen.

Spinat:

Wollen wir mal hoffen, dass Popeye seinen Spinat immer gründlich gewaschen und vor allem nur zu Bio-Spinat gegriffen hat. Das grüne Gemüse gilt als eines der kontaminiertesten aus der Riege der Grünlinge. Wirklich gesund ist das eigentlich nährstoffreiche Gemüse also nur in Bio-Qualität.

Weintrauben:

Vor allem importierte Weintrauben haben in Tests immer wieder die Schadstoffgrenzwerte gesprengt. Auch hier ist es die dünne Haut der Früchte, die das Gift aufnimmt. Deshalb sollte übrigens auch beim Weinkauf auf eine gute Qualität geachtet werden.


Stangensellerie:

Stangensellerie gilt als beliebter und gesunder Rohkostsnack. Leider ist dieser mit Chemikalien, die sich nur schwer entfernen lassen (Stangensellerie hat keine schützende Haut, die man entfernen kann), belastet.


Blaubeeren:

So schön sie auch sind und so lecker sie auch schmecken: Blaubeeren stehen in der Liste der belasteten Beeren an vorderster Stelle. Damit das Superfood auch ein Superfood bleibt, sollte auf jeden Fall beim Einkauf auf Bio-Qualität geachtet werden. Wer Blaubeeren im Wald direkt von der Hand in den Mund sammelt, um eine Pestizidbelastung auszuschließen, ist allerdings auch nicht so ganz auf der sicheren Seite, denn hier läuft man Gefahr, sich möglicherweise einen Fuchsbandwurm einzuhandeln.

Generell gilt, dass Produkte, die ein Bio-Siegel aufweisen, beim Einkauf im Supermarkt immer die bessere Wahl sind. Die Lebensmittel werden aus ökologischer Landwirtschaft bezogen und dürfen nicht mit chemischen Pflanzenschutzmitteln bearbeitet werden.

Die EWT (The Environmental Working Group’s mission), eine unabhängige und gemeinnützige Organisation, die sich für die Verbreitung einer gesünderen Ernährungsweise und den Schutz der Natur einsetzt, stellt eine Liste zum Download der sogenannten „Dirty Dozen“ zur Verfügung und klärt darüber auf, welche Lebensmittel darüber hinaus stark mit Pestiziden belastet sind.

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