Seien Sie nicht zu sauer!

Waage_Säure-Basen-Haushalt

 

 

Fühlen Sie sich andauernd energielos, gereizt, müde, verspannt und einfach nur schlapp? Schmerzen Ihre Gelenke, haben Sie keinen Appetit, Hautprobleme und einen verspannten Nacken? Sicher, Ursachen für all diese Symptome kann es viele geben. Doch eine, an die oft gar nicht gedacht wird, betrifft den Säure-Basen-Haushalt.

 

Was ist der Säure-Basen-Haushalt?

Bei den Stoffwechselprozessen im Körper entstehen Säuren als „Abfallprodukte“. Werden zu viele Säuren produziert – unter anderem wegen falscher Ernährung – schafft es der Körper nicht mehr, diese mit den gespeicherten Basen abzupuffern. Die Folge: Übersäuerung!

 

Die Folge von Übersäuerung: Sie werden krank

Was mit so unauffälligen Symptomen – wie oben genannt – beginnt, kann über kurz oder lang die körperliche Gesundheit nachhaltig gefährden: Arthrose, Nieren-, Blasen-, Gallensteine, Migräne, Bluthochdruck, Allergien, Magen-Darm-Störungen, Gicht und Rheuma sind nur einige der drohenden Erkrankungen.

 

Passen Sie Ihre Ernährung an!

Je basenreicher Sie essen und „leben“, desto wohler werden Sie sich fühlen. Das optimale Säure-Basen-Verhältnis liegt bei 20:80. Und als Vegetarier oder gar Veganer dürfte Ihnen das Ganze sogar noch leichter fallen, verstecken sich die meisten Säurebildner doch in Fleisch, aber auch in Käse und Eiern. Weitere Tipps und Tricks für eine basenorientierte Ernährungsweise haben wir hier für Sie aufgelistet:

 

Säurebildner (eine Auswahl):

Getreide (Nudeln, Brot, Gebäck, etc.)

Gesüßte Lebensmittel (z.B. Limonaden)

Milchprodukte

Eier

Hülsenfrüchte

Nüsse

Alkohol

Sojasauce

Senf

 

Basenbildner (eine Auswahl):

Die meisten Obst- und Gemüsesorten, vor allem: Kichererbsen, Linsen, Brokkoli, Fenchel, Gurke, Kartoffeln, Grünkohl, Mangold, Spinat, u.a.

Mandeln

Noriblätter

Meersalz

Petersilie

Sprossen

Chia

Amaranth

 

Tipps zur Unterstützung der basenbetonten Ernährung:

Ausreichende Bewegung (moderater Sport)

tiefe, entspannte Atemzüge (keine Kurzatmigkeit)

Mehr Erholungsmomente / weniger Stress / ausreichender Schlaf

Genug Trinken: basische Getränke (z.B. stilles Mineralwasser oder Kräutertees)

Heiße Bäder, Saunagänge sowie (Bindegewebs-) Massagen unterstützen die Entsäuerung

 

Übrigens: In unserer Februar/März-Ausgabe 2015 finden Sie ein Interview zum Thema „Basenfasten“ mit Spitzenkoch Philipp Babinsky!