Jaguar nach Olympia-Zeremonie erschossen

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Das Maskottchen eines brasilianischen Militärzoos versuchte, während des Events zu flüchten.

Zum wiederholten Male zeigt sich, dass wilde Tiere nicht ihrer natürlichen Umgebung entrissen und zu Attraktionszwecken missbraucht werden sollten: Bei einer Olympia-Zeremonie im Amazonas, vergangenen Montag wurde ein Jaguar namens Juma als dekoratives Element für eine Parade mit dem olympischen Feuer eingesetzt. Das Tier wurde aus einem Militärzoo im brasilianischen Manau zu besagter Veranstaltung gebracht, um dort für Fotos und Videos neben einem Fackelträger zu posieren. Nachdem die Wildkatze sich von ihrer Leine losgerissen hatte und geflüchtet war, versuchte ein Soldat, das Tier wieder einzufangen. Juma, der sich trotz Betäubung nicht beruhigen ließ, wurde schließlich durch einen Kopfschuss getötet.

Das örtliche Olympia-Organisationskomitee zeigte sich betroffen und räumte ein, dass es ein Fehler gewesen sei, ein Symbol des Friedens, nämlich die olympische Feuer, neben einem wilden und angebundenen Tier zu präsentieren.

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