Der Ausweg aus dem Zutatenlabyrinth

Vegan oder tierisch, das ist hier die Frage
Natürlich kann sich niemand so schnell die ganzen E-Nummern und ihre Bedeutung merken. Für den Fall der Fälle haben wir ein paar Apps gefunden, die dir den Einkauf erleichtern sollen.

Codecheck (für iOS und Android, gratis)
Seit 2016 verfügt die App über einen Filter für vegane Lebensmittel und tierversuchsfreie Kosmetika. Und so funktioniert es: Scann den Barcode von einem Produkt und erhalte allgemeine Infos über Artikel und Hersteller sowie über kritische Bestandteile wie z.B. Parabene, Silikone, Palmöl oder Mikroplastik. Außerdem enthält die App eine Warn-Funktion für Veganer*innen, Vegetarier*innen und Menschen mit Laktoseintoleranz oder Glutenunverträglichkeit. Rein pflanzliche Produkte sind grün gekennzeichnet, alle anderen rot. Eine Nährwert-Ampel gibt an, wie gesund ein Lebensmittel wirklich ist und wie viel gesättigte Fettsäuren es enthält. Außerdem zeigt dir die App, welche Alternativen es gibt und wo du sie kaufen kannst.
www.codecheck.info

Barcode (gratis)
Mit dieser App scannst du einfach den Barcode eines Produkts und schwuppdiwupp zeigt sie dir alle Zusatzinfos, z.B. den Zucker-, Fett- oder Natriumgehalt. Die einzelnen Inhaltsstoffe siehst du dann in den Farben rot, gelb oder grün, je nachdem, wie viel sich im Lebensmittel befindet.
www.offerista.com/barcoo-app

What’s on my food? (gratis)
Du möchtest wissen, wie viele Pestizide im Essen stecken? Meistens gerade so viele, wie europäische Richtlinien erlauben. Die App zeigt mit Hilfe einer einfachen Legende Chemikalien in mehr als 90 Lebensmitteln an.
www.whatsonmyfood.org

Bitte mehr davon?
Seit 12. November 2018 gibt es außerdem eine EU-Bürgerinitiative, die mit Hilfe eines eindeutigen Piktogramms mehr Klarheit in Bezug auf vegane und vegetarische Lebensmittel schaffen möchte. Wenn innerhalb von zwölf Monaten eine Million Unterschriften aus mindestens sieben europäischen Ländern zusammenkommen, hat die EU-Kommission drei Monate Zeit, ob sie der Aufforderung nachkommt oder nicht. Eine Begründung ist allerdings verpflichtend. Hier kannst du die Initiative unterzeichnen:

www.labelveg.eu