
Zugegeben, nicht allen zaubert er ein Lächeln ins Gesicht und doch lohnt der Frühjahrsputz sich. Es wartet ein ordentliches und sauberes Zuhause, das sich auch auf dein allgemeines Wohlbefinden positiv auswirken kann. Manchen soll es sogar danach leichter fallen, sich zu konzentrieren. Auch kann ein regel-mäßiges Überprüfen von Elektrogeräten und Reinigen von Möbeln und Teppichen deren Lebensdauer erhöhen. Also schwingen wir den Staubwedel und starten den nachhaltigen und veganen Frühjahrsputz …
1. ÜBERPRÜFE DEINEN PUTZSCHRANK!
Moment mal, nachhaltig und vegan putzen? Genau! Damit du deine Haus- haltshelferlein von nicht-veganen un- terscheiden kannst, ist es ratsam, auf die Inhaltsstoffe zu schauen. Zertifi- zierte Siegel sind etwa die Veganblu- me oder das V-Label, die dir anzeigen, dass deine ausgewählten Produkte zu 100 Prozent frei von tierischen Inhalts- stoffen sind. Wer noch einen Schritt weitergehen und gucken möchte, ob die Produkte auch biologisch und nachhaltig verpackt sind, kann dieses z.B. durch das EU Ecolabel überprüfen oder selbst die Verpackungen verglei- chen. So kann hierbei z.B. auf Graspa- pier-Karton geachtet werden (z.B. bei Seife oder bei der Verpackung von Tü- chern). Doch vor einem Neukauf lohnt es sich, dir einen Überblick über dei- nen Putzschrank zu verschaffen – denn eine gute Planung ist bekanntlich die halbe Miete …
2. MISTE DEINEN KLEIDER- SCHRANK AUS!
Die alte Hose, die du aus dem Kleider- schrank herausgezogen hast, passte vor ein paar Jahren mal, das Schlaf-T-Shirt hingegen ist ungetragen und hängt im- mer noch mit Preisschild im Schrank? Zeit für einen Closet-Detox! Kleidung, die nicht (mehr) deinem Stil entspricht
oder die du aus anderen Gründen nicht mehr trägst, aber die nicht kaputt ist, kannst du einer Freundin/einem Freund schenken oder spenden. Für Letzteres eignen sich z.B. Altkleidercontainer oder Sozialkaufhäuser. So kannst du nach und nach alle deine Kleider begut- achten und was du noch trägst, kommt zurück in den Kleiderschrank.
3. CHECKE DEINEN VORRATSSCHRANK!
Nun ist die Küche dran! Nimm dir Schrank für Schrank vor und überprüfe das Haltbarkeitsdatum deiner Lebensmittel. Das betrifft auch den Kühlschrank. Pro-Level: Gefrierschrank enteisen und auswaschen. So behältst du bestens den Überblick. Und wenn du beim Aufräumen noch alte Senfgläser entdeckst, müssen sie nicht zwangsweise in den Altglas-Container wandern, sondern machen sich auch gut als Accessoire für dein nächstes Upcycling-Projekt. Ob als Aufbewahrung für Krimskrams, als Teelicht oder als Mini-Beet für dein nächstes Kräuter-Pflanzprojekt auf der Fensterbank – lass deiner Kreativität freien Lauf! Und wie wäre es mit dem Vorsatz, nach- haltiger einzukaufen? Das muss nicht kostspielig sein! Jutebeutel mitnehmen statt Plastiktüte kaufen.
4. TRENNE DEN MÜLL!
Wir bleiben noch in der Küche, denn nur eine richtige Mülltrennung macht das Recyceln von Verpackungsabfällen möglich. Sprich: Unterscheide u.a. zwischen Kunststoff, Glas, Papier, Pappe, Karton und Metall. Tipp für Eltern und Bastelfans: Wie wäre es, Papier zu schöpfen? Schnapp dir das alte Zeitungspapier und zaubere daraus nette Gruß- und Einladungskarten.
5. RAUS MIT DEM ELEKTROSCHROTT
Du hast beim Aufräumen noch alte Handys gefunden? Und irgendwo steht auch noch ein alter Drucker, der nach einem Patronenwechsel nicht mehr funktionieren wollte? Zudem hast du noch einen Karton voller alter Kabel? Die Abgabe von Elektroschrott bei Wertstoffhöfen ist meistens gratis.
6. WILL ICH DAS? HINTERFRAGE GEWOHNHEITEN!
Nicht nur die eigenen vier Wände brauchen ab und zu ein Update, sondern auch wir selbst. Dabei lohnt sich, einmal den Energiesparmodus unseres Gehirns zu überprüfen. Frage dich: Welche Gewohnheiten habe ich? Wodurch werden sie ausgelöst? Ob Rauchstopp, gesündere Ernährung, mehr Sport machen, weniger Social Media konsumieren: Was möchte ich anderes machen und wie schaffe ich das?



























