So klappt’s: 7 Experten-Tipps, wie du deinen Plastikkonsum reduzierst

Zero-Waste-Trend: 7 Experten-Tipps, wie du deinen Plastikkonsum reduzierst

Von: Lisa Kofler

1. Einkaufen nur mit deinem Rucksack oder Stofftaschen/wiederverwertbare Taschen

Wenn du einkaufen gehst, dann verwende deine eigenen Stofftaschen, welche du von zuhause mitnimmst. Du kannst auch deinen Rucksack oder andere wiederverwertbare Taschen nehmen. Vermeide es dringend die Plastiktaschen zu verwenden, welche in den Geschäften angeboten werden. Dazu gehören auch die Plastikbeutel für das Obst und Gemüse. Mittlerweile gibt es schon verschiedene Anbieter für Stofftaschen in idealen Größen für Obst, Gemüse, Kartoffeln usw.

2. Loses Obst und Gemüse

Gewöhne dir an, Obst und Gemüse lose zu kaufen und nicht in Plastikverpackungen. Es gibt in fast jedem Supermarkt auch loses Obst und Gemüse. Falls es in deinem Supermarkt nicht genug Auswahl gibt, steige auf den Bioladen oder Wochenmarkt um. Dort gibt es saisonale Ware, die du lose kaufen kannst. Dafür kannst du dann deine mitgenommenen Stoffbeutel benutzen. Manchmal gibt es auch im türkischen oder asiatischen Laden eine größere Auswahl.

3. Unverpacktladen

Dieser Punkt passt prima mit dem vorherigen Punkt zusammen, aber dennoch wollte ich ihn separat auflisten. Denn wir kaufen nicht nur kiloweise Plastik, wenn wir Obst und Gemüse kaufen, sondern auch wenn wir andere Lebensmittel kaufen. In vielen größeren Städten gibt es bereits Unverpacktläden, welche lose Ware anbieten. Du kannst mit deinem eigenen Behälter oder Tasche ins Geschäft gehen und selbstbestimmt genau die Menge nehmen, die du brauchst. Das alles transportierst du verpackungsfrei in deinen Behältern nach Hause. Damit sparst du nicht nur Verpackung, sondern auch Müll, der entsteht, wenn du zu viel Ware zuhause hast, die du nicht essen kannst.

4. Glasflaschen statt Plastikflaschen

Statt an jeder Ecke eine neue Plastikflasche zu kaufen, besorge dir eine tolle Glasflasche, in welcher du selbst dein Wasser oder Tee einfüllen kannst und dann sparst du nicht nur Müll, sondern auch Geld.

5. Produkte selbst machen/nachhaltigere Produkte im Bad verwenden

Shampoos, Waschmittel, Deo, Zahnpasta und all die anderen Pflegeprodukte produzieren sehr viel Müll. Das kannst du ganz einfach vermeiden, in dem du die Produkte selbst herstellst. Meistens benötigt man nur wenige Zutaten. Aufbewahren lassen sich die Mixturen in alten Glasbehältern.
Deine Wäsche kannst du mit Efeu, Kastanien oder einfach nur Waschsoda waschen. Falls du es ein wenig professioneller magst: Im Internet gibt es genügend Rezepte, damit du auch ein „professionelleres“ Waschmittel selbst anrühren kannst. Dafür brauchst du nur Waschsoda, Natron, ein paar ätherische Öle und Kernseife. Als Weichspüler kannst du Essig verwenden.
Abschminktücher verursachen auch sehr viel Abfall. Mittlerweile gibt es wiederverwertbare Tücher – also einfach mal ausprobieren. Übrigens: Statt normalen Plastikrasierern kann man einen Rasierhobel verwenden.

6. Menstruationstasse statt Tampon oder Binden

Mittlerweile hat sie es geschafft. Sie ist weitverbreitet und ganz viele Frauen verwenden sie seit einiger Zeit. Die Menstruationstasse. Wenn du keine Lust mehr auf die Pestizide hast, welche in Tampons und Binden stecken und du keine Lust mehr hast, dauernd Geld für Tampons auszugeben, dann ist sie das richtige. Du bezahlst sie einmal und dann hält sie bis zu zehn Jahren. Sie wird ähnlich eingeführt wie ein Tampon und hält dort für mehrere Stunden. Viele Frauen berichten sogar bis zu zehn Stunden.

7. Bambuszahnbürste statt Plastikzahnbürste

Bambus? Als Zahnbürste? Klingt vielleicht für einige im ersten Moment komisch, aber es ist tolle super Alternative zu herkömmlichen Plastikzahnbürsten. Es gibt mittlerweile sehr viele verschiedene Hersteller. Probier es mal aus.

 

Info:

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