Karotte anstatt Knochen für den Vierbeiner

Foto: pexels.com/ Maksim Goncharenok

Der/die ein- oder andere vegan- oder vegetarisch lebende Hundehälter*in steht im Zwiespalt: Besser eine pflanzliche Ernährung für den geliebten Vierbeiner oder doch das konventionelle Hundefutter aus dem Supermarkt? Hundepsychologe und -profi Martin Rütter gibt sein Statement ab: „Ich kann mein Glück und das meiner Tiere nicht über das Leben von anderen stellen.“

Streng genommen passt tierisches Futter für den eigenen Hund nicht zu einem veganen Lebensstil. Es stammt meistens aus Massentierhaltung und diese möchte man ja gerade nicht unterstützen. Viele Menschen glauben allerdings, dass man Hunde nicht rein pflanzlich ernähren könne, da diese Raubtiere von Natur aus ihr Fleisch bräuchten.

So hat sich auch Hundeprofi Martin Rütter viele Jahre vehement gegen eine pflanzliche Hundeernährung ausgesprochen. Jetzt allerdings hat sich das Blatt gewendet. Für Rütter wird das Thema immer wichtiger. In seinem Podcast „Tierisch menschlich“ sprach er vor kurzem über seinen Meinungswandel, der sich durch seine Beschäftigung mit dem Thema Massentierhaltung.

Hintergrund: eine neue Studie von Forschern der University of Winchester in Großbritannien und der australischen Griffith University. Eine vegane Ernährung für den Hund scheint demnach tatsächlich am gesündesten zu sein. Zudem leiden Hunde nicht selten an Allergien, die auf tierische Proteine zurückzuführen sind. Man müsse allerdings beachten, dass das pflanzenbasierte Futter auch gut erforscht ist, damit der Hund alle Nährstoffe bekomme, die er benötigt.

Der plötzliche Sinneswandel von Rütter könnte bei vielen Hundehälter*innen so einiges bewirken, da seine Meinung als Experte in diversen Fernsehformaten sehr gefragt ist. Die Hoffnungen auf eine nachhaltigere Zukunft scheinen also auch im Thema Haustierhaltung zu steigen.

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