2. Karmin
Ebenfalls ein tierischer Inhaltsstoff, der sich gerne in Kosmetik verbirgt: Karmin ist unter Veganer*innen verpönt. Im Grunde steckt hinter der Bezeichnung Lausmehl: en masse gezüchtete, gequetschte, gekochte und zerriebene Schildläuse. Die weiblichen Cochenilleläuse oder auch Nopal-Schildläuse, in Südamerika beheimatet, stellen eine Säure her, um sich gegen Fressfeinde zu schützen. Zu ihrem Unglück lässt sich diese Säure als hochwertiger Farbstoff einsetzen, der dann nicht nur unter dem Namen Karmin, sondern auch als Carmine, Cochinille, Cochineal, Karminsäure, Karminrot, Natural Red 4, CI 75470 oder als E 120 gelistet wird.
E 120? Falls euch diese E-Nummer von Nahrungsmittel-Angaben bekannt vorkommt, liegt ihr richtig. Ob rote Süßigkeiten oder Limonaden und andere Getränke: Karmin kommt auch hier häufig zum Einsatz. In der Kosmetik ist er in Lippenstiften und Lidschatten, aber auch in Pflegeprodukten wie Shampoos zu finden. Nein, danke!
Also ich besitze einige sehr exklusive und teure Düfte die Bibergeil enthalten. Ekelig ist das keineswegs und die Weiber gehen total drauf ab.