Vegane Mythen im Check

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Fotocredit: Igor Miske

Du liebäugelst mit einer Ernährungsumstellung, hast aber Bedenken? Dein Umfeld rät dir von rein pflanzlicher Ernährung ab? Ein kleiner Überblick über die gängigsten Vorurteile und ihren Wahrheitsgehalt.

Veganismus ist eine Mangelernährung.
Die meisten Veggies kennen das: Um sie herum sorgt man sich plötzlich sehr um die Deckung ihres Protein- oder Eisenbedarfs, gerne mal beim Feierabend-Bierchen im Burgerladen nebenan. Kleiner Tipp: Stell dir einfach mal eine Gegenfrage, z.B.: „Und woher bekommst du dein Vitamin D (wahlweise Magnesium oder was auch immer)?“ Aber mal ernsthaft: Grundsätzlich lassen sich nahezu alle lebensnotwendigen Vitamine und Mineralstoffe problemlos aus rein pflanzlicher Nahrung beziehen. (So steckt z.B. in Haferflocken mehr Eisen als im Schweineschnitzel, doch das nur am Rande.) Ausnahme ist Vitamin B12, das heutzutage beinahe ausschließlich in tierischen Produkten vorkommt und das Veganer*innen supplementieren sollten. Natürlich gibt es auch unter Veggies solche, die zu einseitig essen – genau wie unter Allesesser*innen. Und ja, ein wenig mehr Wissen erfordert es, wenn Sie sich ausgewogen vegan ernähren wollen. Dieses Wissen lässt sich aber relativ schnell aneignen und alles in allem sind die meisten Veganer*innen deutlich besser über ihren Nährstoffbedarf informiert als der Durchschnitt der Bevölkerung.