Gut gegrillt!

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In 4 Schritten von roh bis ready to eat!

1. Gemüse in mundgerechte Stücke, Tofu und Seitan in Scheiben geschnitten in ein Gefäß aus Glas oder Plastik gegeben (Metall und bleihaltige Keramikglasuren reagieren mit der Säure).

2. Die Stücke gänzlich mit der Marinade übergießen oder zumindest überall einreiben. Alternativ alles in einen verschließbaren Gefrierbeutel geben und „einmassieren“.

3. Das Gefäß möglichst luftdicht verschlossen in den Kühlschrank stellen und mindestens 1 Stunde ziehen lassen. Es gilt jedoch: Je länger, desto intensiver der Geschmack. Am besten schmecken Tofu & Co., wenn sie über Nacht in der Flüssigkeit ruhen durften.

4. Grillgut gut abtropfen lassen und gegebenenfalls etwas abtupfen, sodass kein Öl in die Glut tropft. Für ein sanfteres, gleichmäßigeres Grillen empfiehlt sich eine wiederverwendbare Grillschale aus Edelstahl.

Ebenbürtige Mitspieler: Salat & Co.

Was wäre ein würziges Tofu-Steak ohne die passende Begleitung von krossem Baguette, aromatischen Dips und frischen Salaten? Letztere sollten in ähnlichen Geschmacksphären wandeln und sich nicht einer gänzlich anderen Gewürzpalette bedienen. In einigen Fällen eignet sich übrigens die übrige Marinade prima als Grundlage für ein leckeres Salatdressing. Denn auch hier sind Öl und Säure die Grundpfeiler des feinen Aromen-Gerüsts. Ein Vorschlag: 4 EL Himbeeressig mit 1 TL körnigem Senf, Agavendicksaft und 3-4 EL der Würzmarinade verrühren. Dann bis zur gewünschten Konsistenz esslöffelweise ein gutes Olivenöl unterquirlen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und über den frischen Salat geben. Das wird ein Fest!